Mögliche Ursachen für ein Stehenbleiben des Aufzuges sind: Sicherheitsabschaltungen, Türstörungen, Überlast oder technische Defekte. Melden Sie sich bei einem Stillstand des Aufzuges bei unserem Service-Team.
Fragen und Antworten rund um Ihren Aufzug
Betrieb & Nutzung
Ruhe bewahren und die Notruftaste betätigen. Der Notdienst wird automatisch verständigt.
Die Ausserbetriebsetzung des Aufzugs hängt von der Störung ab. Ziel ist eine schnellstmögliche Wiederinbetriebnahme - meist innerhalb von 24 Stunden bei Standardstörungen.
Wenn Ihr Aufzug nicht den gewünschten Fahrkomfort aufweist, kann dies auf Verschleiss von Komponenten, falsche Einstellungen oder veraltete Steuerungen zurückzuführen sein. Melden Sie sich in diesem Fall bei unserem Service-Team.
Wiederkehrende Reparaturen entstehen meist durch aufgeschobene Wartungen, veraltete Komponenten (Steuerungen, Schütze, Seile). Oft ist eine Modernisierung wirtschaftlicher als fortlaufende Einzelreparaturen.
Das blaue Logo ist das Wiedererkennungszeichen von Haslimann Aufzüge AG.
Planung & Technik
Ein Aufzug besteht grundsätzlich aus Kabine, Schacht, Antrieb, Steuerung und Sicherheitseinrichtungen. Bei elektrischen Aufzügen treibt ein Motor über Seile oder Riemen die Kabine auf Führungsschienen auf und ab, oft gegengewichtsunterstützt. Bei hydraulischen Aufzügen hebt ein Öldruckzylinder die Kabine; das Absenken erfolgt durch gesteurtes Ablassen des Öls.
Ja - in vielen Fällen ist dies möglich. Die Durchführung wird von Platzverhältnissen und Bauvorschriften abhängig gemacht.
Ja - Haslimann Aufzüge bietet schlüsselfertige Lösungen an. Von der Planung und Projektierung über die Fertigung und Montage bis hin zur Inbetriebnahme und Wartung. Für detaillierte Informationen zum aktuellen Leistungsangebot, melden Sie sich bei unserem Verkaufs-Team.
Ja - In der Regel benötigt man eine Baubewilligung.
Moderne Anlagen sind sehr leise, besonders bei überdachter Planung.
Seilaufzüge sind energieeffizienter und schneller wobei hydraulische Systeme eher für kleinere Gebäude geeignet sind.
Ja - in den meisten Fällen ist dies möglich. Der Kabinenrahmen ist für ein bestimmtes Eigengewicht und Nutzlastgewicht ausgelegt. Solange das Gesamtgewicht (inkl. Bodenbelag) die zulässige Traglast nicht überschreitet, kann ein Boden wie Parkett, Naturstein oder Fliesen eingebaut werden. Rücksprache mit dem Aufzugshersteller ist empfohlen.
Die Ausstattungsmöglichkeiten sind vielfältig. Zur Auswahl stehen verschiedene Wandverkleidungen (Edelstahl, Glas, Holz, Laminat), Bodenbeläge, Beleuchtungskonzepte (LED, indirekt), Handläufe, Spiegel, Informationsdisplays, Tableaus sowie barrierefreie Elemente (Brailleschrift, akustische Ansagen, Aufkantungen). Wenden Sie sich für eine Beratung gerne an unser Verkaufs-Team.
Sie ist das "Gehirn" des Aufzuges und koordiniert alle Abläufe.
Die Unterfahrt (auch Schachtgrube genannt) ist der Bereich des Schachts unterhalb der untersten Haltestelle - sie dient als Sicherheitsraum. Die Überfahrt (auch Schachtdecke genannt) ist der Bereich oberhalb der obersten Haltestelle bis zur Schachtdecke. Beide Masse sind in der Norm EN 81 festgelegt und hängen von der Geschwindigkeit und des Aufzugstyp ab.
Elektromechanische Aufzüge verwenden einen Elektromotor mit Seil- oder Riemenantrieb, oft mit Gegengewicht. Sie sind schneller, energieeffizienter und benötigen bei maschinenraumlosen Varianten nur wenig Platz. Hydraulische Aufzüge nutzen einen Öldruckzylinder und sind langsamer, aber sehr robust, erschütterungsarm und ideal für grosse Lasten.
Die Schachtkopfhöhe ist der leichte Abstand zwischen dem Fussboden der obersten Haltestelle und der Schachtdecke. Sie muss gross genug sein, damit sich Monteure sicher auf dem Kabinendach aufhalten können und alle normativen Sicherheitsabstände eingehalten werden.
Gemäss Norm EN 81-70 (Zugänglichkeit für Personen mit Behinderungen) beträgt die Mindestkabinengrösse für Rollstuhlfahrer 1'100 mm Breite x 1'400 mm Tiefe. Es gibt jedoch spezielle Heimaufzüge oder Plattformlifte, die mit kleineren Grundflächen auskommen, jedoch nicht alle den Normanforderungen für öffentliche Gebäude erfüllen. Für den privaten Bereich gibt es platzsparende Lösungen.
Ja - aber nicht bei allen Aufzugstypen.
Kleine Aufzugshersteller bieten oft persönlichere Betreuung, kürzere Entscheidungswege, massgeschneiderte Lösungen und transparentere Preisgestaltung. Ersatzteile sind häufig nicht an einen teuren Exklusivvertrag gebunden. Die Kundennähe und Flexibilität bei Sonderwünschen sind oft grösser als bei Grosskonzernen.
Durch die mechanische Belastung und Umlenkung über Rollen können Tragseile abnutzen.
Ein Schlüsselrohr ist in der Regel vorgeschrieben. Es ermöglicht dem Servicetechniker den Zugang zum Aufzug.
Wartung & Service
Die genaue Anzahl kann je nach Aufzugstyp und Nutzungsintensität variieren und wird vom Hersteller vorgeschrieben.
In der Schweiz ist ein Wartungsvertrag mit einem anerkannten Aufzugsunternehmen gesetzlich vorgeschrieben. Aufzüge sind überwachungspflichtige Anlagen und müssen regelmässig gewartet werden.
Service an Fremdanlagen machen wir in der Regel nicht. Wir prüfen Ihre Anfrage aber gerne, melden Sie sich dazu bei unserem Service-Team.
Unsere Wartungsverträge beinhalten folgende Dienstleistungen:
- Kontrolle
- Schmierung
- Einstellung sowie frühzeitiges Erkennen von Verschleissteilen
Für die Wartung des Aufzuges ist der Eigentümer der Liegenschaft zuständig.
Ein unterhaltsarmer Aufzug zeichnet sich durch hochwertige Komponenten, ein offenes Steuersystem (einfache Ersatzteilbeschaffung), verschleissarme Antriebe (z.Bsp. ein getriebeloser Motor, riemengetriebene Hydraulik) und eine gute Zugänglichkeit für Wartungsarbeiten aus. Herstellerunabhängige Wartbarkeit ist dabei ein wichtiges Kriterium.
Typische Warnsignale sind ungewöhnliche Geräusche (Knarren, Rattern, Quitschen), ruckartige oder ungleichmässige Fahrbewegungen, sichtbare Abnutzung an Komponenten oder längere Reaktionszeiten beim Rufen.
Ja - Haslimann Aufzüge setzt auf offene Steuerungssysteme. Die Steuerungskomponenten sind herstellerunabhängig und können von jedem qualifizierten Aufzugstechniker gewartet und repariert werden. Das schützt den Kunden vor einer Abhängigkeit vom Hersteller und hält die Wartungskosten langfristig tief.
Modernisierung
Wenn die Grundstruktur des Aufzugs noch einwandfrei ist, aber zentrale Komponenten veraltet oder störungsanfällig sind.
Typischerweise werden folgende Komponenten bei einer Liftanlage modernisiert:
- Steuerung
- Antrieb
- Türsystem
- Sicherheitskomponenten
Je nach Umfang des Auftrages kann es wenige Tage bis zu mehreren Wochen dauern.
Dies hängt vom Projekt ab - meistens ist eine Benutzung des Aufzugs nur eingeschränkt oder gar nicht möglich.
Bei einem Umbau werden nur einzelne Komponenten des Aufzugs gewechselt. Hingegen wird bei einem Ersatz die komplette Anlage herausgenommen und neu montiert.
Sicherheit / Normen & Vorschriften
Sehr sicher - Aufzüge verfügen über mehrere unabhängige Sicherheitssysteme.
Die Aufzugsanlagen fährt in die nächste Haltestelle und öffnet die Türen automatisch. Somit ist ein sicherer Ausstieg gewährleistet.
Ein geschultes Personal befreit die eingeschlossene Person sicher aus der Kabine.
Ja - Bei Stromausfall führt es zu einer automatischen Notevakuierung. Die Aufzugskabine fährt zur nächsten Haltestelle und ermöglicht einen sicheren Ausstieg.
In der Schweiz schreibt die Norm vor, dass eingeschlossene Personen innerhalb von 60 Minuten befreit werden müssen.
Eine Brandfallsteuerung ist vorgeschrieben, wenn das Gebäude über eine Brandmeldeanlage verfügt und der Aufzug als Feuerwehraufzug oder für die Evakuierung vorgesehen ist. In der Schweiz gelten die kantonalen Brandschutzvorschriften (VKF). Beim heutigen Stand der Technik gehört in vielen Mehrfamilienhäuser eine einfache Brandfallsteuerung (Aufzug fährt zum Erdgeschoss und öffnet die Türen).
In der Schweiz gelten die Normen nach SN EN 81-20/50 sowie weitere sicherheitstechnische Vorschriften.
Teilweise Ja - insbesondere bei sicherheitsrelevanten Punkten, dort gilt eine Nachrüstepflicht.
Ob eine Schachtentlüftung erforderlich ist, hängt von den geltenden Vorschriften, dem Gebäudekonzept und den projektspezifischen Anforderungen ab. Die Notwendigkeit wird im Rahmen der Planung und in Abstimmung mit den zuständigen Fachpersonen und Behörden geprüft.
Regelmässige Prüfungen durch unabhängige Inspektionsstellen sind gesetzlich vorgeschrieben.
Energie & Nachhaltigkeit
Dies ist abhängig vom Alter, Nutzung und Technik der Aufzugsanlage - moderne Anlagen sind deutlich effizienter.
Ja - Energie kann zurückgewonnen werden mit Hilfe eines Rekuperationssystem bei neueren Anlagen.
Ja - Moderne hydraulische Aufzüge mit modernen Antrieben und Steuerungen sind energieeffizient. Zudem sind sie Robust und langlebig.
Nein - es gibt keine gesetzlichen Altersgrenzen für Aufzüge in der Schweiz. Massgebend ist die Einhaltung der Sicherheitsanforderungen. Ältere Anlagen können durch Modernisierungen auf den aktuellsten Stand gebracht werden. Ein Ersatz jedoch ist wirtschaftlich sinnvoll, wenn Reparaturkosten unverhältnismässig hoch werden.
Kosten
Dies ist stark abhängig von der Höhe und Gegebenheiten des Gebäudes sowie der gewünschten Ausstattung des Aufzuges.
Folgend Kosten können laufend anfallen:
- Wartung
- Strom
- Reparaturen
- Gesetzliche Kontrollen
Die Nutzungsdauer beträgt durchschnittlich 20-30 Jahre. Durch Modernisierungen kann dies deutlich verlängert werden.